Neil Young
12.11.1945 in Toronto, Kanada
Rock, Folk Rock, Singer/Songwriter, Country Rock

Songs: 69, Alben: 30, Ø(S/A): 2,3

Crosby, Stills, Nash (& Young)
Buffalo Springfield / Stills-Young Band

1969 6970727475 7578 7879808182838586888990929495962000020305060709?

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Young, Neil
fork in the road


(RS 5/2009, S.110)
2009 56,5%
Rock, Singer/Songwriter, Hard Rock, Country Rock
When Worlds Collide
Fuel Line
Just Singing A Song
Johnny Magic
Cough Up The Bucks
Get Behind The Wheel
Off The Road
Hit The Road
Light A Candle
Fork In The Road
 
Young, Neil
chrome dreams II


2007 56,7%
Beautiful Bluebird   
Boxcar   
Ordinary People   
Shining Light   
Believer   
Spirit Road   
Dirty Old Man   
Ever After   
No Hidden Path   
Way  
 

 

 

 

 

 

 

 

Young, Neil
living with war - in the beginning


2006 51,3%
After The Garden
Living With War
The Restless Consumer
Shock And Awe
Families
Flags Of Freedom
Let's Impeach The President
Lookin' For A Leader
Roger And Out

Young, Neil
living with war


2006 36%
after the garden
living with war
the restless consumer
shock and awe
families
flags of freedom
let's impeach the president
lookin' for a leader
roger and out
america the beautiful
Living with war erscheint 2006 mit Abstand eines halben Jahres gleich zweimal. Die zweite Version, living with war - in the beginning genannt (oberes Cover), rockiger abgemischt (dynamischer und ohne Chor), mit einer zusätzlichen DVD, ist auf jeden Fall die bessere Wahl.
Young, Neil
prairie wind


2005 63,6%
Painter   
No Wonder   
Falling Off of the Face of the Earth   
Far from Home   
It's a Dream   
Prairie Wind   
Here for You   
This Old Guitar   
He Was the King   
When God Made Me
 
Young, Neil
greendale


2003 61,2%
falling from above
double e
devil's sidewalk
leave the driving
carmichael
bandit
grandpa's interview
bringin' down dinner
sun green
be the train
Neil Young singt fast 80 Minuten lang Geschichten aus dem fiktiven Ort Greendale.

Musikalisch kommt es mir wie eine einzige große Jam-Session vor. Dabei wird sich dem begrenzt aufmerksamen Hörer kaum erschließen, warum Track eins nach genau 7:30 Minuten endet und Track zwei beginnt - abgesehen davon, dass da eine Pause ist. Das selbe gilt für alle weiteren Stücke... Wie gesagt, alles eine einzige große Jam-Session.

Eine schluffige Jam-Session! Ralph Molina schlufft die Drums wie in der Endlosschleife. Hinterher schlufft Billy Talbot seinen Bass. Allen voran schlufft Neil Young abwechselnd seine Gitarre und seinen Gesang.

Aber es schlufft nicht langweilig, sondern gemütlich entspannt. Und wenn man sich erstmal eingeschlufft hat, dann schlufft man auch bis zum Ende freudig mit...

Young, Neil
are you passionate?


2002 69%
you're my girl
mr. disappointment
differently
quit (don't say you love me)
let's roll
are you passionate?
goin' home
when i hold you in my arms
be with you
two old friends
she's a healer
Aus dem Jahr 1966 stammen die ersten Töne in meinem CD-Regal von Neil Young, damals noch zusammen mit Stephen Stills u.a. als Buffalo Springfield. Viele, viele Jahrzehnte später, und nachdem die Young-Fans so ziemlich alles mitgemacht haben, von den allerhöchsten Höhen, wie z.B. dem 1972er Album "Harvest", das unbestritten zu den besten Alben aller Zeiten gehört, über die allertiefsten Tiefen, wie z.B. dem 1982er Album "Trans", das unbestritten zu den schlechtesten Alben aller Zeiten gehört, hat sich dieser Mann einen Status erspielt, den man wohl in etwa mit den Worten umschreiben kann: der darf alles!

Und egal was er macht, immer hat man das Gefühl einer übernatürlichen Wahrheit ein Stück näher gekommen zu sein. Keine schnöde weltliche Wahrheit, nicht, dass man dann irgendwas besser könnte, sondern einer musikalisch spirituellen Wahrheit. Doch, doch, irgendwo liegt da irgendwas Übernatürliches in seiner Musik – ganz sicher!

Und nun haben wir es also, das neue Album "are you passionate?", schmeißen es andächtig in den Player und was hören wir? Wir hören eine süffisante Frauenstimme, die da sagt: "Also in der Karaoke-Bar würde man den auslachen!" Sie hat natürlich recht, meine Freundin, aber so würden wir das natürlich nicht formulieren, obwohl es den Opener "you're my girl" in der Tat auf den Punkt bringt. Dabei liebt sie ihn ebenso innig, wie... ja, wie sich das gehört.

Mir gefallen die Liebeslieder am besten. Der Kontrast zwischen Youngs schleimig sülzendem Geseiere auf der einen Seite und knackigem Schlagzeug, sowie knarrenden E-Gitarren auf der anderen Seite ist dermaßen aufwühlend – herrlich! Und in diesen Genuss kommt man gleich mehrfach. Jaja, es ist schon ein ziemliches Ich-liebe-Dich-Du-liebst-mich-oder-nicht-Album. ...und das ist auch gut so! Denn schließlich ist Young der Meister des triefenden Love-Songs. Er ist der einzige, bei dem man sich gerne suhlt. Warum? Weil man es ihm abnimmt! Wenn er singt "Hey Baby / I'm your man / I know I treated you bad / But I'm doin' the best I can", dann spürt man, dass er nicht aus niederen Instinkten ein weibliches Wesen besoffen quasselt, sondern mit seinem ganzen Leben hinter diesen Worten steht!

Ein Text sticht allerdings hervor: "I know I said I love you / I know you know it's true / I got to put the phone down / And do what we gotta do / One standing in the aisle way / Two more at the door / we got to get inside there / Before they kill some more."
"Let's roll" gedenkt der amerikanischen Nationalhelden, oder muss man Märtyrer sagen, die am 11. September das letzte Attentat verhinderten, indem sie ihr Flugzeug vorzeitig/rechtzeitig zum Absturz brachten. Sicherlich ein würdiges Thema! Man hat das Gefühl, hier singt mal wieder jemand über "etwas Wichtiges", so traurig der Anlass auch sein mag...

Zurück zur Musik: Auch die Freunde schrammelnder Crazy-Horse-Unterstützung kommen mit "going home" zumindest einmal auf ihre Kosten.
Ansonsten hat man ständig das Gefühl zwar eine klanglich perfekte, aber keine sorgfältig abgemischte Platte zu hören, sondern einer knackigen Jam-Session beizuwohnen. Aber ist das etwas Schlechtes? Wer's mag, und ich mag's, der findet im letzten Song "she's a healer" einen größeren Leckerbissen: einen 9-Minuten Monster-Groove mit herrlich diffuser Trompete und zielloser Gitarre. "Let the good times go"!

Fazit: Für mich ist "are you passionate?" kein herausragendes, aber doch ein überdurchschnittliches Young-Album. Es enthält keine Monster-Songs, aber doch eine Reihe kleinerer Highlights, und keinen Aussetzer... naja, vielleicht einen: "be with you" vermittelt den Eindruck, Young wolle eine relativ junge Frau anbaggern, eine ziemlich relativ junge... so etwa 16-jährig?! Die würde bestimmt auf die Wort- und Sound-Wahl stehen?! Und dann noch das zu einem kleinen Poster auffaltbare Booklet... Da kommen mir Zweifel über die Zielgruppe...
Meine persönliche Note: gute sieben von zehn möglichen Ohren!

Und DER WAHRHEIT bin ich ganz sicher wieder ein Stück näher gekommen, ehrlich! Glaub' ich.

Young, Neil
silver & gold


2000 69,6%
good to see you
silver & gold
daddy went walkin'
buffalo springfield again
the great devide
horseshoe man
red sun
distant camera
razor love
without rings
 
Young, Neil
broken arrow


1996 39,1%
big time
loose change
slip away
changing highways
scattered (let's talk about livin')
this town
music arcade
baby what you want me to do
 
Young, Neil
mirror ball


1995 48,6%
song x
act of love
i'm the ocean
big green country
truth be known
downtown
peace and love
throw your hatred down
scenery
fallen angel
 
Young, Neil
sleeps with angels


1994 53,6%
my heart
prime of life
driveby
sleeps with angels
western hero
change your mind
blue eden
safeway cart
train of love
trans am
piece of crap
a dream that can last
 
Young, Neil
harvest moon


1992 47,5%
unknown legend
from hank to hendrix
you and me
harvest moon
war of man
one of these days
such a woman
old king
dreamin' man
natural beauty (live)
 
Young, Neil
ragged glory


1990 55,4%
country home
white line
fuckin' up
over and over
love to burn
farmer john
mansion on the hill
days that used to be
love and only love
mother earth
 
Young, Neil
freedom


1989 62%
rockin' in the free world (live)
crime in the city
don't cry
hangin' on a limb
eldorado
the ways of love
someday
on broadway
wrecking ball
no more
too far gone
rockin' in the free world
 
Young, Neil
this note's for you


1988 54,4%
ten men workin'
this note's for you
coupe de ville
life in the city
twilight
married man
sunny inside
can't believe your lyin'
hey hey
one thing
 
Young, Neil
landing on water


1986 42,9%
weight of the world
violent side
hippie dream
bad news beat
touch the night
people on the street
hard luck stories
i got a problem
pressure
drifter
 
Young, Neil
old ways


1985 48,9%
the wayward wind
get back to the country
are there any more real cowboys?
once an angel
misfits
california sunset
old ways
my boy
bound for glory
where is the highway tonight?
 
Young, Neil
everybody's rockin'


1983 56,3%
betty lou's got a new pair of shoes
rainin' in my heart
payola blues
wonderin'
kinda fonda wanda
jellyroll man
bright lights, big city
cry, cry, cry
mystery train
everybody's rockin'
Wie ist dieses Album zu verstehen? Hätte Neil Young gerne in den 50ern musiziert? 10 Lieder feinster 50er-Jahre Rock 'n' Roll lassen das glauben. Allerdings deutet schon das Cover, auf dem Young sich als "Neil and the Shocking Pinks" ankündigt, darauf hin, dass hier allzu intensives interpretieren vermutlich fehl am Platz ist.  Man muss auch nicht immer seine animalischen Gelüste auf eine psychoanalytische Ebene herabziehen... Dabei geht nur der Spass flöten. Und den hatten Young und seine Shocking Pinks bestimmt! 
Just enjoy the rollin' 50th!
Young, Neil
trans


1982 24,2%
little thing called love
computer age
we r in control
transformer man
computer cowboy
hold on to your lofe
sample and hold
mr. Soul
like an inca
??? - Ratlos steht der Young-Fan vor diesem Synthesizer-Machwerk!
Young, Neil
re-ac-tor


1981 56,7%
opera star
surfer joe and moe the sleaze
t-bone
get back on it
southern pacific
motor city
rapid transit
shots
Auch wenn re-ac-tor kaum lohnende Melodien beherbergt, macht das lustvolle Gerocke richtig Laune!
Young, Neil
hawks & doves


1980 62%
little wing
the old homestead
lost in space
captain kennedy
stayin' power
coastline
union man
comin' apart at every nail
hawks & doves
Eine halbe Stunde Spielzeit, die durchaus eine Reihe netter Melodiechen enthält - ohne Herausragendes.

 

 

 

 

 

 

 

Young, Neil
rust never sleeps


1979 73,3%
my my, hey hey (out of the blue)
thrasher
ride my llama
pocahontas
sail away
powderfinger
welfare mothers
sedan delivery
my my, hey hey (into the black)

 

Young, Neil
live rust

1979 92,7%
sugar mountain
i am a child
comes a time
after the goldrush
my my, hey hey (out of the blue)
when you dance i can really love
the loner
the needle and the damage done
lotta love
sedan delivery
powderfinger
cortez the killer
cinnamon girl
like a hurricane
hey hey, my my (into the black)
tonight's the night
Eigentlich handelt es sich bei rust never sleeps nicht um ein "normales" Studio-Album. Denn der größte Teil dieses Albums ist live aufgenommen. Später wurde der Zuschauer-Track dann entfernt. Was genau live aufgenommen wurde, und was nicht, entzieht sich meiner Kenntnis. Für klärende Infos bin ich da sehr dankbar!

Trotzdem führe ich diese Scheibe aus zwei Gründen hier unter den Studio-Alben auf: 1. Weil sie als solche veröffentlicht wurde. Das zugehörige Live-Album trägt den Namen live rust. 2. Weil es sich ganz sicher um einen Meilenstein in seiner Karriere handelt. Unvergessen, die Textzeile aus my my, hey hey: "It's better to burn out, than to fade away" die dem Leadsänger der Sexpistols (John Lydon / Johnny Rotten) gewidmet ist.

Die Songs des Albums live rust sind während seiner 1978er Rust Never Sleeps Tour aufgenommen. 

Live rust ist sicher eines der ganz großen Live-Alben, nicht nur von Neil Young. Einziger Wermutstropfen: Der Krach, den seine Begleitband Crazy Horse hin und wieder macht, hätte nicht sein müssen - jedenfalls für meinen Geschmack...

 

Young, Neil
american stars 'n bars


1978 54,3%
the old country waltz
saddle up the palomino
hey babe
hold back the tears
bite the bullet
star of bethlehem
will to love
like a hurricane
homegrown
 
Young, Neil
comes a time


1978 94,7%
going back
comes a time
look out for my love
lotta love
peace of mind
human highway
already one
field of opportunity
motorcycle mama
four strong winds
 
Young, Neil
tonight's the night


1975 78,3%
tonight's the night
speakin' out
world on a string
borrowed tune
come on baby let's go downtown
mellow my mind
roll another number
albuquerque
new mama
lookout joe
tired eyes
tonight's the night (part II)
 
Young, Neil
zuma


1975 51,9%
don't cry no tears
danger bird
pardon my heart
lookin' for a love
barstool blues
stupid girl
drive back
cortez the killer
through my sails
 
Young, Neil
on the beach


1974 50,7%
walk on
see the sky about to rain
revolution blues
for the turnstiles
vampire blues
on the beach
motion picture
ambulance blues
 
Young, Neil
harvest



1972 95,9%
out on the weekend
harvest
a man needs a maid
heart of gold
are you ready for the country?
old man
there's a world
alabama
the needle and the damage done
words
 
Young, Neil
after the goldrush


1970 77,6%
tell me why
after the goldrush
only love can break your heart
southern man
till the morning comes
oh, lonesome me
don't let it bring you down
birds
when you dance you can really love
i believe in you
cripple creek ferry
 
Young, Neil
everybody knows this is nowhere



1969 72,7%
cinnamon girl
everybody knows this is nowhere
round & round
down by the river
the losing end (when you're on)
running dry
cowgirl in the sand
 
Young, Neil
neil young


1969 57,2%
the emperor of wyoming
the loner
if i could have her tonight
i've been waiting for you
the old laughing lady
here we are in the years
what did you do to my life?
i've loved her so long
the last trip to tulsa
 
     

= Top10-Hit (in Deutschland, GB, USA, US R&B, US Country)

brilliant     erinnerbar     neutral     narkotisch     peinigend