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Sophie Zelmani |
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1995 |
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So entspannt und lieblich wie immer. Die Besonderheiten erschöpfen sich leider in ready. | ||||||||||||||||||||||||||||
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Und wieder haut die hübsche
Schwedin ein Album raus... Halt! Völlig falscher Ansatz. Man müsste
eher sagen: Sie hält es schüchtern über den Ladentisch und
schaut dich fragend an: "Willst du es?"
Wisst Ihr wie das ist, wenn eine Frau einen Mann mit ihrer Beschütz-mich-Ausstrahlung in ihren Bann zieht? Sophie Zelmani macht genau das mit ihrer Musik. Sanft gehauchte, vorsichtig instrumentierte, aber wundervoll fließende Melodien. Und was man so alles von ihr hört, passt nur zu gut in dieses Bild: Sie lebt in einem Dorf nicht allzu nahe an Stockholm, in dem kaum einer weiß, dass sie singt, "wo die Hauptattraktion ein Restaurant mit Karaoke-Betrieb ist. "Alle singen dort, nur ich nicht.""[1] Ob ich es will? Natürlich will ich es! |
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Eindrucksvolles Album! Karg
aber schön, sehr schön, diese teilweise nur gehauchten Melodien.
Dabei schläft man nie ein, weil einen entweder die Hooks verzücken
oder beschwingt countrige Töne wach halten.
Mein Tipp: Stereo-Anlage laut stellen, Kerze an, zurück lehnen, Augen zu und genießen! Die Fülle an geglückten Melodien ist wunderbar! Ein sagenhafter, ruhiger Traum! |
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Mir liegt "melancholisch"
auf der Zunge. Aber ist es das? Nein! Die Stimmung, die Sophie Zelmani
mit
ihrer sanften Stimme und der warmen aber dezent beschwingten Instrumentierung
erzeugt, trifft es nicht.
Ich denke da eher an eine friedliche Winterstimmung. Warm eingepackt schlendert man durch mit weißem Puderzucker bedeckte Felder, freut sich der Sonne und während Zelmani einem "dreamer, dreamer" um die Ohren säuselt, lässt man einen glücklich tiefen Seufzer los und entspannt sich bei einem Lächeln und dem Gedanken: heute gibt's nichts mehr zu tun! |
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Diese sanft gefühlvollen
Melodien sind zum drin ertrinken!
Zuerst wird man mit leicht treibenden Akustik-Gitarren entspannt positiv gestimmt, dann säuselt einem Sophie Zelmani derart hübsche Melodien um die Ohren, dass man weltvergessen dahinträumt. Im "heftigsten" Song black day wird man gegen Ende von einer E-Gitarre entgültig in Abhängigkeit gespielt. Oh Gott! Ich glaube, ich bin verliebt in diese Musik! |
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![]() Ein anderes Cover. |
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= Top10-Hit (in Deutschland, GB, USA, US R&B, US Country)
brilliant
erinnerbar
neutral
narkotisch
peinigend
| Sophie
Zelmani
14.4.2004, Prime Club, Köln Konzert Stell Dir vor, Du bist schüchtern. Stell Dir vor, Deine Freunde nehmen Dich abends mit in eine Disko. Du machst Dich hübsch. Und stell Dir folgendes vor: unerwartet bist Du das Highlight des Abends. Alle starren Dich an. Unangenehm! Immer wieder treffen Dich Blicke. Sehr unangenehm! Du weißt gar nicht, wo Du hinschauen sollst – ständig verfolgen Dich Augenpaare. Du schaust nach links und nach rechts, aber alle Deine Freunde sind beschäftigt. Oh Gott! Was tun? So, oder so ähnlich, erging
es der armen Schwedin Da wurde verzweifelt die Augenbraue
gejuckt, die Haare zurecht gerückt, die Lippen verkniffen, hilflos
an die Decke gestarrt, ein Blick nach rechts zu Produzent Der Applaus nach den ersten Songs freute und erleichterte sichtlich alle Musiker, auch Sophie, konnte aber nicht zum Entspannen beitragen. Zwischenzeitlich kam ein artiges „thank you“ mal etwas gelassener über ihre Lippen – aber das täuschte: spätestens beim nächsten Instrumentensolo, wusste sie wieder nicht wohin mit ihren Händen, ihren Augen... Meist hatte man das Gefühl,
dieser Sony-Mann Sophie Zelmani ist nicht die Künstlerin,
die auf der Zuschauerklaviatur spielt, die eins mit ihren Fans wird. Das
macht nichts! Schließlich waren wir auch nur zum Zuschauen und -hören
dort. Wir durften einer Frau lauschen, die statt dessen, am liebsten mit
geschlossenen Augen, eins mit ihren Songs war, die diese traumhafte Mischung
aus fließenden Melodien, aus Melancholie und Entspanntheit genauso
intensiv transportierte, wie sie das auf ihren bisherigen Alben vermochte. Das Konzert war Intensität pur. Nur leise, innerlich. Ein Traum! Ein Spaziergang in Winterlandschaft, gewärmt von strahlender Morgensonne. Romantisch verträumt, zwischen Schnee-Engel und Schneeballschlacht. Oh, ich gerate ins Schwärmen... OK, ich geb’s zu: Sophie Zelmani ist für mich zur Zeit die Nummer 1 unter den Songschreiberinnen und –schreibern. Und ich verfluche alle Musikmedien, dass ich diese Frau erst seit ihrem vierten Album kenne! Zelmani ist auf einer „love affair“-Promotion-Tour, aber sie bedient sich auch aus älteren Alben. Obwohl sie erst fünf Studioalben veröffentlicht hat, scheint ihr Repertoire an geglückten Melodien mittlerweile schier unerschöpflich. Damit lassen sich leicht 90 Minuten Konzert füllen - jede Sekunde ein reiner Genuss! Wer nicht gegen Ende der zweiten
Zugabe ein Autogramm bekam, dem ging die Schüchternheit dann doch
etwas zu weit, als Wenn man für solch entrückt traumhafte Musik so menschenscheu sein muss, dann wollen wir ihr das gerne zugestehen! |
Die Photos hat Petra
(www.piecesofmylife.de.vu)
geschossen und mir freundlicherweise auch zur Verfügung gestellt!
Ebenso einen Scan der original Setlist, die sie auch ergattern konnte!
Vielen Dank!!!
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