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Lucinda Williams |
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1979 |
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World without tears
ist ein bisschen anders, als der Vorgänger, aber zum Glück nicht
moderner - eher schüchtern experimentell. Soll heißen, sie hat
hier und da mal etwas ausprobiert... Atonement klingt aufgesetzt
brutal, das fasst gerapte sweet side verwunderlich.
Zum Glück halten sich diese Testballons nach dem Motto "lass-uns-doch-mal-was-Neues-ausprobieren" in Grenzen. Außerdem passen sie dennoch immer in den "Lucinda Williams-Rahmen" und sind nicht "Schuld" an der nach unten weisenden Formkurve. Leider sind die Rocker weniger mitreißend als auf car wheels und die Tearjerker weniger herzzerreißend als auf essence. Trotzdem ist world without tears mit seinen fünf Schrein-tauglichen Songs ganz sicher einen Tipp wert! Fazit: Kaufen! Aber erst, wenn man die beiden Vorgänger schon hat! |
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Phase 1: Bevor essence
in den Player kommt heißt es erst mal die eigenen Erwartungen runter
zu schrauben. Nach Williams' letztem Über-Album car wheels
on a gravel road kann sonst nur Enttäuschung folgen.
Phase 2: Zunächst konstatiert
man den "Blues". Es rockt wesentlich weniger als der Vorgänger: "I
just wanna go back to blue" zieht sich durch fast die komplette Scheibe.
Phase 3: Leichte Ernüchterung.
Die letzten fünf Lieder sind zwar allesamt noch oberes Mittelmaß,
aber gegen die perfekte erste Hälfte wirken sie wie Füllmaterial.
Fazit: Eigentlich hatte ich vorher die komplette Enttäuschung erwartet. Die ist es aber ganz und gar nicht geworden. Wieder sieben Lieder, die das Leben ein Fünkchen schöner machen. Was will man mehr?! |
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Zuerst mal das Vorurteil:
Angeblich soll Lucinda Williams vor car wheels (1998) seichter
und poppiger gewesen sein. Mal hören...
-...- In der Tat! Die Substanz der Songs erinnert zwar schon oft an die herausragenden Stücke von car wheels und essence (2001), aber die Umsetzung ist irgendwie niedlich, 08/15 und kindlich verspielt. Zu den zwölf Stücken gesellen sich sechs Bonustracks, meißt live, die in der Gesamtnote nicht berücksichtigt sind. Sie würden diese noch ein wenig anheben, da sie recht spartanisch instrumentiert sind und daher weniger Raum für unnötige Spielereien lassen. Unter diesen Bonustracks ist auch eine wahrhaft herausragende Melodie: sundays. Leider gibt schon das Booklet einen ersten Hinweis auf die mangelnde Aufnahmequalität: "This Song isn't finished." Käme jetzt eine Fee mit drei Wünschen für mich, so wäre sicher einer, dass Williams dieses Album heute noch einmal aufnimmt! |
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= Top10-Hit (in Deutschland, GB, USA, US R&B, US Country)
brilliant
erinnerbar
neutral
narkotisch
peinigend