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Leonard Cohen |
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1967 |
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Dear Heather 2004 | |||||||||||||||||||||||
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33 Jahre nach suzanne,
dem Song, der Leonard Cohen damals zum Frauenschwarm gemacht hatte
- neun Jahre nach seinem letzten Album the future, und nachdem er
selber fünf Jahre im Kloster verbracht hat, veröffentlicht er
nun sein neues Album ten new songs.
Das klingt erstmal nach einer verdammt hohen Messlatte. Auf der anderen Seite geht dieses Album aber mit zwei Handicaps an den Start, die jene Messlatte vermutlich auf ein erträgliches Maß reduzieren. Das erste Handicap dürfte die Erwartungen des Cohen-Fans dämpfen: Die Texte stammen zwar von Cohen, die Musik jedoch nicht - oder nur zu einem verschwindend geringen Teil. Die Session-Musikerin Sharon Robertson zeichnet dafür verantwortlich. Nicht nur das - sie singt auch permanent mit, was nicht abwertend gemeint ist, so dass es sich bei diesem Album eigentlich um ein Duett handelt, und man sich wundert, dass Robertsons Name nicht auf dem Cover auftaucht. Nun zum zweiten Handicap, das beim gewöhnlichen Rock-Freund ein spontanes Nase-Rümpfen hervorrufen wird: Die Musik ist fast komplett digital erzeugt. Alles aus Plastik! Muss das sein? Die überraschende Antwort lautet: Das spielt überhaupt keine Rolle! Das ist egal! Warum? Weil diese Klänge nicht zum Hinhören sind, sondern lediglich als Hintergrund fungieren - wie ein permanentes Meeresrauschen. Wenn man den Fehler des genauen Hinhörens macht, klingt es ein wenig nach Herman Van Veen. Aber gut - wir sind ja lernfähig, entspannen uns, und lassen das Rauschen durch uns durch gleiten. Was uns beim Entspannen hilft - und damit kommen wir zum Positiven von ten new songs: Die Stimmen von Sharon Robertson und Leonard Cohen ergänzen sich wunderbar. Das an dieser Stelle unvermeidliche Fremdwort: kongenial! Auf der einen Seite die sanfte gefühlvolle Frauenstimme, auf der anderen Seite Leonard Cohen's tiefes, samtig rauhes, finsteres Organ. Und wenn dann noch ordentliche Hooklines dazukommen, wie z.B. bei meinen Favoriten here it is und alexandra leaving, kann man ganz wunderbar dahinträumen, ohne sich die Kugel geben zu müssen. Denn den Sprung hat Cohen mitlerweile vollzogen: Er klingt endgültig nicht mehr depressiv, sondern perfekt melancholisch. Fazit: Wenn man in der Lage ist die Musik hinter dem Gesang als einfachen Rhythmusgeber zu akzeptieren, und von ihr keine spektakulären Reize erwartet, und bereit ist, sich von Cohen's und Robinson's Gesang verzaubern zu lassen, dann hat man in ten new songs ein Album, dass komplett durchgehört werden kann, und das sogar das eine oder andere kleine Highlight enthält. Mehr noch: Wenn man die Bedeutung der englischen Verse nicht zwangsweise verstehen muss, dann eignet sich diese Scheibe sicher auch für einen romantischen Kerzenabend zu zweit. Meine persönliche Note: Fünf von zehn möglichen Öhrchen würde ich locker vergeben. |
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The Future 1992 | |||||||||||||||||||||||
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Various Positions 1984 | |||||||||||||||||||||||
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Nach dem "verspectorten"
Vorgänger death of a ladies' man kehrt Cohen hier wieder
zu seinem ursprünglichen, düsteren Folk-Sound zurück.
Für die Background-Vocals zeichnet u.a. Jennifer Warnes verantwortlich, die 1987 mit dem Cohen-Song first we take manhattan einen Hit hat. |
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Mit dieser Platte war Cohen
selbst nicht zufrieden, da Produzent Phil Spector mit seinem, für
Cohen-Verhältnisse zu bombastischen Sound-Mix von den Texten ablenkte.
Cohen wird mit den Worten zitiert: "Eine Katastrophe!"
In der Tat: Dieses Album endet seltsam: Der sonst übliche Drang sich von der Brücke zu stürzen, fehlt hier - ungewohnt! By the Way:
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New Skin for the Old Ceremony 1974 | |||||||||||||||||||||||
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= Top10-Hit (in Deutschland, GB, USA, US R&B, US Country)
brilliant
erinnerbar
neutral
narkotisch
peinigend